bündnis bahn für alle

Gewerkschaft ver.di offiziell im Bündnis

7.2.2007: ver.di, die zweitgrößte Gewerkschaft in Deutschland mit mehr als zwei Millionen Mitgliedern, hat sich in der vergangenen Woche klar gegen die Privatisierung der Deutschen Bahn AG gestellt und fordert, "dass die DB AG als integriertes Untenehmen im vollständigen Staatseigentum bleibt". Dem Beschluss des Bundesvorstandes ist dann der Beitritt zum Bündnis "Bahn für Alle" gefolgt.

Viele SPD-Bundestagsabgeordnete sahen bisher die Bahnprivatisierung durch das Schweigen der DGB-Gewerkschaften bzw. die Zustimmung von Transnet legitimiert. Diese Legitimation ist nun geschwunden. "Bahn für Alle" und ver.di informieren die Bundestagsabgeordneten offensiv über die neue Situation. Daneben informiert ver.die auch ihre Mitglieder über die Gefahren der Bahnprivatisierung. Das Bündnis ist noch stärker geworden!

Bisher hatten sich die DGB-Gewerkschaften zur Bahnprivatisierung nur zurückhaltend geäußert, da die Eisenbahngewerkschaft Transnet mit ihrem Vorsitzenden Norbert Hansen einen privatisierungsfreundlichen Kurs fährt. Hansens privatisierungsfreundlicher Kurs hat Transnet in eine tiefe Krise geführt. So sind zum Jahreswechsel bereits die beiden politischen Vorstandssekretäre Markus Fuß und Armin Duttiné ausgeschieden. Sie begründen dies unter anderem mit der Haltung zur Bahnprivatisierung und mit der zu engen Kooperation mit dem Bahn-Management.

ver.di unterstützt auch die Tagung "Die Bahn ist keine Ware", die am 17./18. März in Berlin stattfindet. Dort wird der Film "Bahn unterm Hammer" zur Uraufführung kommen.

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