Abgeordnete, Jusos und Vorstandsmitglieder: Viel Unterstützung für SPD-Aufruf
28.09.2007. Der Aufruf "Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gegen die Privatisierung der Bahn" von Montag, 24. September, hat eine enorme Resonanz. In wenigen Tagen haben sich hunderte SPD-Mitglieder eingetragen und fordern ihre Partei auf, die Bahnprivatisierung endgültig zu stoppen. Es unterzeichnen einfache Mitglieder (mit Einträgen wie "Mitglied seit 1972") ebenso wie die vier Bundestagsabgeordneten Ottmar Schreiner, Dr. Peter Danckert, Dr. Wolfgang Wodarg und Klaus Barthel. Der Aufruf wurde bereits am Montag in der SPD-Parteizentrale wahrgenommen – am Rande der Bundesvorstandssitzung sprach der Parteivorsitzende Kurt Beck über den Aufruf.
Auf der ständig länger werdenden Unterstützerliste stehen Mitglieder des SPD-Bundesvorstands und des SPD-Parteirats, zahlreiche Vorstandsmitglieder und Vorsitzende von Bezirken und Unterbezirken. Besonders groß ist die Zustimmung bei den Jungsozialisten: Unterschrieben haben bis Freitag unter anderem die stellvertetende Bundesvorsitzende Cordula Drautz und die Vorsitzenden der Juso-Landesverbände Berlin, Rheinland-Pfalz, Saarland und Mecklenburg-Vorpommern. Die Berliner Juso-Vorsitzende Franziska Drohsel ist als künftige Juso-Bundesvorsitzende im Gespräch.
Zudem stehen derzeit zehn ehemalige Bundestags- und Europaparlamentsmitglieder sowie Landesminister stehen auf der Liste.
Eine aktuelle Zahl der Unterschriften zu nennen, ist müßig, denn oft kommt minütlich ein neuer Unterzeichner dazu. Am Freitag um 18.30 Uhr waren es 368 Unterschriften.










