Brisanter Bericht zur ICE-Achse wurde wegen Bahnprivatisierung sechs Wochen lang unterdrückt
Seit dem 24. September liegt dem Vorstand der Deutschen Bahn AG und dem Bundesverkehrsminister der BAM-Bericht (technischer Glossar zum BAM-Bericht) zur am 9.7.08 gebrochenen ICE-Achse vor. Dieser besagt: Die Radsatzwellen aller ICE-3- und aller ICE-T-Züge sind nicht dauerfest und damit tendenziell bruchgefährdet. Die Verantwortlichen im Bahnvorstand und im Verkehrsministerium schwiegen dazu mindestens sechs Wochen lang. Es sollte alles getan werden, um im Vorfeld des Börsengangs negative Schlagzeilen zu vermeiden. Das Topmanagement der Bahn und die Veranwortlichen in der Bundesregierung haben bewusst das Projekt Bahnbörsengang als wichtiger eingestuft als die Sicherheit von Hunderttausenden Fahrgästen. Den ganzen Text von Winfried Wolf lesen










