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2.200 Sozialdemokraten gegen Bahnprivatisierung

3.3 2008. Am 24. September 2007 veröffentlichten neun prominente Sozialdemokraten einen Aufruf gegen Bahnprivatisierung, der sich vor allem an den Parteitag richtete. Einen Monat später, zum Parteitag, hatten bereits 1.500 SPD-Mitglieder unterschrieben und stellten sich so öffentlich und mit ihrem Namen gegen den Kurs der Parteiführung. Mit fast 2.200 Unterschriften wurde die Liste heute geschlossen.

Im Parteirat heute war die Mehrheitsmeinung in der SPD über alle Lager und Regionen hinweg klar: Keine Bahnprivatisierung! Auch kein Holdingmodell. Dazu musste die Bahnprivatisierung nicht diskutiert werden.

Wer immer in der SPD eine Privatisierung an Parteitag und Parteirat vorbei durchsetzen will, weiß nun, dass der Preis hoch sein wird. In den Tagen vor dem Parteirat ist die Unterschriftenliste nochmal erheblich gewachsen. Zu den letzten Unterschreibern gehören auch Parteiratsmitglieder.

Auf der Liste stehen nun unter anderem die Bundestagsabgeordneten Lale Akgün, Klaus Barthel, Peter Danckert, Lothar Mark, Ottmar Schreiner und Dr. Wolfgang Wodarg, viele Kommunal- und Landespolitiker, Vorstandsmitglieder aller Parteiebenen und einfache Mitglieder.

Trotz des starken Zulaufs haben wir die Unterschriftensammlung nach vier Monaten geschlossen. Die Liste gleicht einem Querschnitt durch die SPD. Die übergroße Mehrheit der Parteimitglieder will verhindern, dass Privatisierungsvarianten die Deutsche Bahn AG Profitinteressen ausliefert. Jetzt sind nicht mehr einzelne Parteimitglieder am Zug, nun müssen Parteigremien entscheiden - letztlich der Vorstand oder ein neuer Parteitag.

Vielen Dank an alle - Ihr habt etwas bewegt!

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