.Sabine Leidig (attac) im Gespräch mit Hermann Scheer (MdB, SPD)
Tagung "Die Bahn ist keine Ware" mit 160 Teilnehmern
Die Bahn soll verscherbelt werden – das ist der Plan, den Konzernleitung und Bundesregierung verfolgen. Das letzte Wort aber ist in dieser Sache noch lange nicht gesprochen, sehr viele Menschen sind für eine Bahn in öffentlicher Hand. Deshalb lud das Bündnis „Bahn für alle“ am 17. und 18. März zu einer Tagung nach Berlin. Rund 160 Menschen aus ganz Deutschland kamen und diskutierten engagiert mit Experten darüber, weshalb die Bahn keine Ware sein kann.
Hochkarätige Referenten bezogen klar Position. So forderte der SPD-Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer die Ablösung von Bahn-Chef Mehdorn, dem er Versagen vorwirft beim Erfüllen des gesetzlichen Auftrags der Bahn. ver.di-Vorstandssekretär Wolfgang Pieper betonte, dass die Privatisierung der Bahn weit mehr als nur unternehmenspolitische Bedeutung habe. Nur mit einer Bahn in öffentlicher Hand könne die Bundesregierung ernsthaft Klimaschutz betreiben und nicht zuletzt ihrer Verantwortung für eine ökologisch und sozial orientierte Gesellschaft gerecht werden.
Zur Premiere des Films „Bahn unterm Hammer“, die im Rahmen der Tagung stattfand, kamen über 450 Menschen. Die meisten nahmen auch noch an der anschließenden Podiumsdiskussion teil. Das große Interesse und die rege Teilnahme an der Konferenz zeigen, dass es rund um das Thema Bahnprivatisierung enormen Informations- und Diskussionsbedarf gibt.
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Über die Tagung berichtete unter anderem die Frankfurter Rundschau am 19. März 2007.










