bündnis bahn für alle

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Dein Netz:
Deine Verbindung!

Die Privatisierung der Bahn würde die Zerschlagung des bundesweit einheitlichen Schienennetzes bedeuten: Keine abgestimmten Fahrpläne, keine flächendeckende Versorgung und keine einheitlichen Tarife. Bahnfahren würde zu einem noch größeren Abenteuer, ganze Regionen würden vom Bahnnetz abgehängt.

Die flächendeckende Verkehrsversorgung muss öffentliche Aufgabe bleiben.

Die Privatisierungsbefürworter streiten sich, ob die Bahn mit oder ohne Schienennetz privatisiert werden soll. Behält eine privatisierte Bahn das Schienennetz, dann kann sie die Preise auf dem Netz diktieren. Wird die Bahn ohne Schienennetz privatisiert und wird die Bahn zerschlagen, dann verwandelt sich das einheitliche Preissystem und Verkehrsnetz zum undurchschaubaren Chaos. Das zeigen Erfahrungen im Ausland.

DeineBahn.de: Nicht mit uns!

Die Folgen der Privatisierungspolitik sind:

  • Unterschiedliche Kosten- und Tarifsysteme
  • Nicht abgestimmte Fahrpläne
  • Stillgelegte Strecken
  • Schlechte Service- und Sicherheitsstandards

Die Vergünstigungen der BahnCard 25 und 50, Kindertickets, Kombikarten etc. wird es wahrscheinlich nicht mehr geben. Aus dem einheitlichen System wird ein unübersichtlicher Flickenteppich aus höheren Kosten, schlechteren oder stillgelegten Verbindungen.

Ein Blick ins Ausland, etwa in den Personenfernverkehr in Japan und Großbritannien, zeigt, wohin das führt. Dort kann von Wettbewerb, der angeblich besseren Service und niedrigere Preise für die Kunden bietet, keine Rede sein. Dort haben Privatbetreiber einzelne Streckenteile übernommen und bestimmen nun Preis und Service - von Wettbewerb keine Spur. Die Privatisierung der Bahn in Argentinien hat das Netz sogar fast ganz aufgelöst. Das gleiche Bild beim Güterverkehr: In den USA gibt es im Güterfernverkehr der Bahn keinen Wettbewerb. Ein Anbieter allein entscheidet, was der Transport kostet: Er hat ein Streckenmonopol.

Und das deutsche Netz? Wo weder die Bahn AG noch private Anbieter Gewinne wittern, werden Strecken stillgelegt, allein in den vergangenen zehn Jahren wurden zahlreiche Schalter und Bahnhöfe geschlossen, tausende Kilometer Bahnstrecke werden nicht mehr bedient. Erst vor wenigen Tagen musste Bahnchef Hartmut Mehdorn zugeben, dass allein in Westdeutschland seit 30 Jahren zu wenig instandgehalten wurde. Schon jetzt kümmert sich die Bahn nicht ausreichend um das Schienennetz.

Die Profitgier darf unser Netz nicht zerstören!

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