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SPD-Abgeordnete verfassen Memorandum gegen Bahn-Privatisierung
Herrmann Scheer und Peter Friedrich wandten sich am Donnerstag in Berlin nicht nur gegen den aktuellen Gesetzentwurf der Privatisierung von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD), sondern grundsätzlich gegen eine Teilprivatisierung und einen Börsengang.
In einem Brief an alle Mitglieder des Deutschen Bundestages schreiben sie: "...die Weiterentwicklung der Bahn ist eine der großen Aufgaben dieser Legislaturperiode. Viele glauben, dass diese nur durch die Privatisierung der DB AG zu schultern ist. Wir sehen das anderes. Wir wissen, dass unsere Ablehnung des Bahnverkaufs quer durch alle Fraktionen von zahlreichen Abgeordneten geteilt wird. Eine grundsätzliche Entscheidung darüber, ob die Deutsche Bahn AG überhaupt privatisiert werden soll, ist nie getroffen worden."
Sie haben deshalb noch einmal alle Fakten und ihre Argumente klar und übersichtlich zusammengestellt, Schlussfolgerungen daraus gezogen und Alternativvorschläge zur Privatisierung gemacht.
Das Memorandum als PDF zum download...










