Beschäftigungssicherung durch Tarifvertrag?
Was denkst Du, sind die Beschäftigten der Bahn vor Entlassungen und Verschlechterung der Arbeitsbedingungen durch die Privatisierung nun geschützt? Oder wird hier nur kaschiert, dass die Führungen der Gewerkschaften Transnet und GDBA eigentlich alles akzeptieren, damit die Bahn privatisiert wird?
Heute werden wir von Transnet und Co. betrogen, damals 1994 von GDED und GDBA. Die Tarifkräfte die schon über 20 Jahre und mehr im Konzern sind, sind wieder mal die Dummen, siehe letzte Lohnerhöhung oder Endgeldtabellen, von der Lohnerhöhung werden 50% abgezogen und der Betrag von der PZÜ abgezogen. Bei der neuen Endgeldtabelle wird nicht der ausgewiesene Betrag berechnet sondern es wird gesagt, das sich der Betrag auf 40 Wochenstunden bezieht und wir ja nur 39 Stunden arbeiten, also werden diese Stunden abgezogen. Alles nur Lug und Trug. Wenn ich die Möglichkeit hätte in die GDL einzutreten würde ich es machen, denn sie kämpfen für ihre Mitarbeiter.
Ich bin von der Bahnprivatisierung nicht begeistert und werde ihr deswegen auch nicht zustimmen
Transnet-Chef Hansen wird DB-Personalchef!Belohnung für die Unterstützung der Privatisierungspläne!Erschreckend!
Ein Beispiel für den Wechsel von Gewerkschaftern in Unternehmensvorstände siehe unter bahnvonunten.de den Artikel`Abellio:Keine Feier ohne Meier`.Da gibt`s doch Ähnlichkeiten oder?
Ich kann mich noch erinnern Ende der 80er Jahre hatte die GDED zusammen mit der GDBA einen Arbeitspackt für mehr Einstellungen mit dem Bahnvorstand geschlossen. Es wurde auf eine Lohnerhöhung verzichtet, es sollten mehr Menschen bei der Bahn eingestellt werden. Was wurde aber gemacht, keine einzige zusätzliche Arbeitskraft wurde eingestellt und die Lohnerhöhung, die wurde somit auch noch eingespart. Es gibt keinen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung. Denn auch die Gewerkschaften ändern ihre Tarifverträge wie es ihnen und dem Arbeitgeber passt. Es gibt keine Abstimmung der Mitglieder ob sie damit einverstanden sind. Das wird jetzt so gemacht und BASTA. Siehe unsere Regierung. Ich hoffe ihr denkt auch bei der nächsten Wahl daran.
Wie Gregor Gysi es andeutete und Enak Ferlemmann es sagte: "Geschamcklos". Man lässt Kampgnen starten für Mehdorns und Tiefensees und Hansens feuchten Traum einer Vollintegrierte Börsenbahn und dachte in völliger Naivität sogar, mit Integration verhindert man die Privatiserung und hat am Ende nur Hansen den Weg in den Vorstand geebnet. Wäre ich Transnet- oder Attac-Mitglied oder Sozi, würde ich mich voll verar---t fühlen. So bin ich bei einer andren Gewerkschaft und v. a. in der richtigen Partei, die den Bahn-Börsengang immer ohne Wenn und Aber ablehnte.
Wenn ein Herr H. einen Herrn M. bei der Privatisierung einer Einrichtung hilft, die nach der Meinung von 70% der Bevölkerung noch benötigt wird, die aber nur dann auf Dauer weiter existieren wird, wenn sie in öffentlicher Hand bleibt, und dieser Herr H. hinter her von Herrn M. und dies offensichtlich von langer Hand geplant einen Millionenjob bekommt, dann könnte man sich überlegen, ob Herr H. von Herrn M. einen unerlaubten Vorteil für ein bestimmtes Handeln bekommen hat. Darüber sollten sich mal Rechts- oder sogar mal Staatsanwälte den Kopf zerbrechen. Ich habe hier lediglich eine Hypothese aufgestellt. Ähnlichkleiten mit tatsächlichen Namen und Gegebenheiten sind rein zufällig und nicht gewollt.
Ihr seid doch alle krank! In Eurer ideologischen Verblendung spielt Ihr Euch auf als Moralisten. Da wird mit Lügen und Halbwahrheiten gearbeitet wie bei den nationalsozialisten und in der DDR. Dabei seid Ihr es doch, die verhindern, dass Eisenbahner in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen können. Ihr solltet Euch schämen - nicht weil Ihr eine Meinung habt, sondern weil Ihr das wider besserem Wissen macht!
Hallo an Hr. Nowack - nachdem Sie hier so vom Leder gezogen eine Pauschalverurteilung gegen alle von "DAGEGEN" gemacht haben, hätte ich von Ihnen gern die Fakten, die Halbwahrheiten oder Lügen sein sollen, mit Ihren - RICHTIGEN - Fakten widerlegt bekommen. Arbeiten ohne Nachzudenken schadet übrigens dem Humankapital und wird bei Ihrer nächsten Bewerbung negativ berücksichtigt...
Die Eingangs-Fragestellung soll doch schon eine Antwort vorwegnehmen. Oder? Natürlich schützt ein TV vor Entlassungen. Natürlich ist der Weiterbestand des integrierten Konzerns Grundlage für DB JobService. Dort werden MA bei Arbeitsplatzverlust vermittelt. Die Alternative ist ein "blauer Brief". Der integrierte Konzern schützt auch vor Dumpinglohn. Es ist nicht wichtig ob ein von Entlassung bedrohter MA von einen börsennotierten oder staatlichen Unternehmen die betriebsbedingte Entlassung erhält. Wichtig ist, dass dies vermieden wird. Nur ideologisch Verblendete Menschen sehen da einen Unterschied. Mal eine Gegenfrage. Was soll denn, ausser ein entsprechender TV, vor Verschlechterung von Arbeitsbedingungen und Entlassungen schützen???
Die Diskussion bekommt merkwürdige Züge. Ich gebe Anjusch recht, die von Herrn Nowack verlangt, Fakten auf den Tisch zu legen. Vielleicht sollten diejenihen die es übertrieben haben verbal abrüsten. Denn Meinungsfreiheit sollte auch hier herrschen. Und wer als Wessi die alte DDR herbeibeten muss und selbst gern für den Gewerkschaftsvorstand schleimerische Reden hält (Hotel ESTRELL) hat schon verloren. Lassen wir uns nicht irritieren, wir brauchen einen Neuanfang und den möglichst schnell.
Transnet nur ein Verrein von Arbeiterverrätern und Schleimern,die auf die Mitgliedsbeiträge ihrer Mitglieder und auf die Gunst von Harti,Maggie und Lufthansa Rausch scharf sind.Dies habe ich schon 1994 erahnt als GDED Schäfer unser aller schönes Unternehmen dem Größenwahnsinnigen Dürr zuschanzte. Das war der anfang vom Ende.Zigtausend Top ausgebildete Reichsbahner wurden entlassen,verloren ihre Exestens.Und Schäfer bekam dafür das Bundesverdienstkreuz. Pfui! Hansen verschärbelt nun den Rest und wird überbezahlter Arbeitsdirektor. Das dieser Mann keinerlei Gewissen und Ehrgefühl hat ist noch das geringste.Nein! Er bildet sich auch noch ein etwas Gutes zu tun. Wenn die GDBA sich nicht von diesem Haufen distanziert werden ihr die Mitglieder davon Rennen. Ich bin nunmehr 25 Jahre bei der Bahn und wage nicht daran zu denken was Transnet,Mehdorn & Co noch alles anstellen. Mit Marx zittirt: "Eisenbahner aller Geschäftsbereiche!!! Vereinigt euch!!" aber um Gottes willen nicht in der Transnet,da verkauft ihr eure Eisenbahnerehre.
Hallo Kolleginnen und Kollegen, Ja, es ist eindeutig das Personen wie ein Herr Hansen sich Arbeiterveräterisch verhalten haben. Ich als Gewerkschaftler und VERDI Vertrauensmann unterstütze alle Kolleginnen und Kollegen im Kampf gegen derartige Wendehälse. Dennoch lasse ich nicht zu das DGB-Gewerkschaften auch jene "zweifelhaften" in einen allgemeinen Sumpf durch diese Veräter gezogen werden. Das Prinzip der Einheitsgewerkschaften ist richtig und wir alle müssen diese weiterhin stärken. Allerdings ist es zwingend notwendig derartige "Kollege" abzustrafen. Sie gehören aus der Gewerkschaft ausgeschlossen. Sie gehören immer wieder als solche Verräter benannt , vor allem in der Öffendlichkeit. Ich könnte mir auch eine "öffentlich" und bundesweite Plakataktion ähnlich eines Fahndungsplaketes vorstellen. Ich habe langsam die Schnauze voll von derartiger Doppelmoral. Dieses darf nicht ungestraft hingenommen werden, bevor es Schule macht. Der nächste Schritt den Unternehmen dann vollziehen werden ist : Sie kaufen sich die Tarifkommissionen, mit den durch Privatisierung eingenommen Börsenerträgen.
Peter Nowack ist ein Selbstdarsteller sondersgleichen. Er macht auf lustig, bemüht für alles und jeden Scheiß seine SV Werder Vergleiche und spielt nun auch noch den "Wissenden" indem er sein Statement mit der Gleichsetzung von NS Staat und DDR krönt. Mit solchen "Vorkämpfern" braucht man sich nicht zu wundern, dass die Basis die Welt nicht mehr versteht. Man reisst sich den Arsch auf, um für die Wichtigkeit von gewerkschaftlicher Solidarität auch und gerade in der heutigen Zeit zu werben, man argumentiert in der Auseinandersetzung monatelang für die Einheits- und gegen die berufsständische Gewerkschaft und darf sich dann am Ende von solchen Armleuchtern erklären lassen, "das der Norbert ja auch als Personalvorstand sein Herz für die Eisenbahner behalten wird."
In Finnland gibt es meines Wissens eine hochinteressante Methode des Umgangs mit Arbeitgebern, die den Bogen überspannen: die Belegschaft kündigt komplett, und in einmütiger Solidarität lässt sich da auch niemand mehr einstellen, bis die Betreffenden zur Vernunft kommen. Kein Streik, kein gar nichts - nur Marktwirtschaft. Es könnte natürlich sein, dass die Herren M. und H. schon lange auf so etwas hoffen, um alles Anlagevermögen verramschen zu können und mit der Kohle global zu spekulieren, denn anders werden sie kaum auf Dauer die von den Investoren erwarteten Renditen erwirtschaften können. Sei es wie es sei, ich bin mir sicher, in dem Tarifvertrag stecken genug ein Hintertürchen, um die Arbeitnehmer nach Belieben kujonieren zu können. Alles was diese Betonkapitalisten aushecken schadet der Mehrheit des Volkes und damit der gesamten Volkswirtschaft. Ich kann nur hoffen, dass diese Einsicht um sich greift und die ganze Bande (jawohl - Bande, denn hier handelt es sich imho um - staatlich - organisierte Kriminalität) eines Tages bei Wasser und Brot eingebunkert oder besser noch auf die Teufelsinsel zwangsausgebürgert wird.
Vielen Dank für alle Beiträge! Diese Diskussion ist nun geschlossen.











Jörg A. am 05.05.2008 18:24
Die Führung von Transnet und Gdba kann man nur noch als Arbeitnehmerverräter bezeichnen!