Leidet der Bahnverkehr schon heute unter dem Privatisierungwahn?
Es gibt bereits Erfahrungen mit Bahnprivatisierung. Unter anderem in Japan, Großbritannien, den USA und Schweden, aber auch in Ländern Afrikas und Südamerikas wurden öffentliche Bahnen privatisiert. (Mehr dazu hier)
Sind Folgen eines solchen Privatisierungskurses auch schon in Deutschland zu bemerken?
Besonders an den Fahrkartenschaltern sind die Zustände fast unerträglich geworden. In der Regel muß man mindestens 10 Minuten, oft sogar wesentlich länger warten, bis man seine Fahrkarte hat. Diese Zeit kommt dann zu der eigentlichen Reisezeit hinzu. Ein Grund, weshalb es für jeden Kunden am Schalter so lange dauert, ist das selbst für Bahnangestellte schwer zu durchschauende Preisstruktur-Dickicht. Zu fast jeder beliebigen Zeit ist eine Warteschlange zu beobachten (ähnlich ist das in den Postfilialen, verschärft durch die Schließing vieler früheren Postämter). Der Umgangston mancher Bahnangestellten - besonders Kontrolleure mit vermeintlichen Schwarzfahrern, denen aber nur ein ehrliches Mißgeschick wie zum Beispiel nicht funktionierende Automaten oder aufgrund verspäteter Züge verpaßter Anschlußzüge passiert ist - ist sehr rauh geworden. Der Gipfel ist die Fahrkartenverkaufsstelle am Hauptbahnof Tübingen: hier sind zwar nun Automaten aufgestellt, aber innerhalb (!) des Verkaufsraumes, so daß die Automaten - die endlosen Menus des sogenannten "Expresskaufs" erwähne ich nur - außerhalb der Öffnungszeiten gar nicht zugänglich sind.
Die Bahn leidet schon seit mindestens 1996 unter einem erheblichen Privatisierungswahn. Wenn Herr Mehdorn sein Ziel erreicht hat, und die Bahn an die Börse gebracht hat, geht er in Pension, die mit Hilfe der Bundesregierung nicht niedrig ausfällt. Uns läßt er mit dem Schlamassel zurück. Kein Mensch würde ein Haus für 500 € verkaufen, was ihm 500.000 € bezahlt hat. Es sei denn, diese 500.000 € hätte ein anderer Depp (Das blöde Volk durch Steuergelder) bezahlt. Das Verhökern der Bahn zu den jetzigen Konditionen ist Diebstahl am Volk und gehört unter Strafe.
Beinahe-Unfälle werden jetzt schon offenbar mit System verschwiegen. Wenn jemand im Oktober 2006 in Süddeutschland eine ICE-Vollbremsung wegen falscher Weichenstellung mitmachen musste und anschließend erlebt hat, wie der Lok-Führer 2x von vorne bis hinten durch den ganzen Zug laufen musste, um 2km zurück hinter die Weiche und dann wieder vorwärts weiter zu fahren, möchte er gerne wissen, was da eigentlich passiert ist. Nachdem in drei großen deutschen Bahnhöfen und beim DB-Konzern in Berlin kein Zuständiger zu fassen war, führten intensive Nachforschungen schließlich zum Eingeständnis der DB, dass "dieser Vorfall in der Tat eine absolute Ausnahme " sei. Ob das Bundeseisenbahnamt oder der 100%-Eigentümer Bund und sein DB-Aufsichtsrat davon etwas von dieser Ausnahme erfahren haben? Zum Glück ging das nicht aus wie bei den Privaten Netzen in Eng- oder Emsland!
Hallo Schwarz,
was in deinem Fall passiert ist war wohl eine so genannte "Fehlleitung". Der Lokführer hat vermutlich an einem Vorankündigungs-Signal gesehen, dass die Weiche ihn nicht dahin bringen würde, wohin er den Zug fahrplanmäßig fahren sollte. Von daher hat er gebremst und den Zug anschließend zurückgesetzt.
So eine Fehlleitung passiert -- nicht zuletzt aufgrund der inzwischen weitgehend automatisierten Zugleitung -- höchst selten; mir ist es auf über einer halben Million Bahnkilometern noch nie passiert. In jedem Fall bestand keine Gefahr, denn die Sicherung einer solchen Fahrstraße läuft unabhängig von der Leittechnik. Sprich: Auch wenn die Weiche in eine andere Richtung zeigt, als es der Fahrplan vorsieht, ist sie dennoch fest verriegelt und so abgesichert, dass sie nicht zu schnell befahren werden kann.
Wenn du mehr wissen möchtest: www.stellwerke.de
Viele Grüße
Peter
Der Privatisierungswahn ist seit Jahren seit der Amtszeit Mehdorns erkennbar, das bereits so gearbeitet und gewirtschaftet wird, wie bei einem Dax 30 Global Player. Die Bilanz wird erst nach unten gerechnet durch vorgezogenen Belastungen um dann umso stärker (aber auch durch kreditfinanzierte Zukäufe die Gewinne abwerfen) aus dem Tal zur Sonne zur steigen. Die neuen 22 Mrd. Euro Schulden werden dabei nicht hinterfragt. Ins Netz wird nur unter Androhung des Eisenbahnbundesamt investiert. Der Bundesrechungshof vermerkt Verstöße gegen die Eigenkapitalbeteiligung zu Bundesnetzzuschüssen. Der Minister sieh keinen Anlass Geld zurückzufordern. Im operativen Geschäft werden ohne Nachfrage bei Ländern oder privaten EVUs Kreuzungs- und Überholgleise wegsaniert und die Leistung des Netzes herabgesetzt. Strecken mit Güterverkehr werden zur "Übernahme durch Dritte" mit dem Ziel der Stilllegung ausgeschrieben. Und dann "lügt" Wieheu & Co, das die Bahn ohne Zustimmung der Länder und des Bundes keine Strecken stillegen könne. Juristisch richtig aber faktisch tut Die Bahn es. Auch ohne Privatisierung muss über die Bahn als Global Player diskutiert werden. Netz und Betrieb gehören getrennt. Bilanzverschiebungen sind dadurch nicht mehr möglich. Eine starke Netzagentur hat das Netz instandzusetzen und auszubauen und offensiv zu vermarkten. Die Bahnhöfe sind gemeinsam mit den Kommunen einladend zu gestalten.
Ich habe mich gerade sehr geärgert über die Preise der Bahn für Klassenfahrten. Mönchengladbach - Wolfsburg für 55 Euro pro Kind. Da konnten wir leider nur absagen. Zu einer dem Gesamtwohl verpflichteten Bahn gehören auch niedrige Preise für Klassenfahrten, damit nicht nur Gymnasiasten in den Genuß solcher Fahrtn kommen, sondern auch Haupt- und Gesamtschüler etwas erleben können.
Ich wohne in 73667 Kaisersbach. Mein nächster Bahnhof ist 20 km weit weg in Murrhardt. Als ich neulich mit dem Auto dort hin fuhr, um dann mit dem Zug weiter zu reisen, gab es keinen Bahnschalter mehr, um die Fahrkarte zu kaufen. Das war wohl eine Rationalisierungsmaßnahme, um die Bilanz zum Börsengang aufzuhübschen. Betroffen und zornig habe ich einen Song gegen den Börsengang gemacht. Er wird in Kürze zu hören sein auf meiner Webseite www.groovty.de. Groovty Theo Krönert
Hallo Susanne,
ich hab mal nachgeguckt: Der Normalpreis auf Mönchengladbach-Berlin (vier Stunden, mit ICE) liegt bei 68 Euro pro einfache Fahrt. Darauf gibt es 50 Prozent Rabatt für Kinder, macht 32 Euro bzw. 64 Euro hin und zurück. Davon kann mann dann nochmal -- je nach Rabattstufe -- 50 bis 70 Prozent abziehen. Das macht dann 19,20 bis 32 Euro -- trotz ICE und entlichen hundert Kilometern.
Was mich fragen lässt: Was lief bei der Buchung schief?
Siehe auch http://www.bahn.de/p/view/preise/gruppen/preisbeispiele.shtml
Viele Grüße aus Nürnberg
Peter
Hallo Theo,
Ob ein Fahrkartenverkäufer in einer 14.000-Einwohner-Stadt wirklich so gut ausgelastet wäre, dass sich eine eigene Verkaufsstelle lohnen würde? Was war so schlimm daran, einen Fahrschein am Automaten zu lösen?
Viele Grüße
Peter
Peter Wehrstein Die Möglichkeit des Transportes für jedermann, ist ein Grundbedarf. Dieser Bedarf wurde vor allem mit der Bahn gedeckt. Ich halte es für völlig verantwortungslos diesen Grundbedarf und Gemeingut durch Privatisierung zu verramschen. Ich halte die geplante Privatisierung der Bahn für einen weiteren verhängnisvollen Fehler, bei dem der Staat seine Verantwortung gegenüber den Bürgern den Haien der freien Wirtschaft überlässt. Ein fataler Schritt des Staates, war meiner Ansicht nach bereits die Privatisierung der Energieversorgung (Horrende Preissteigerungen, welche nicht nachvollziehbar und zu rechtfertigen sind, waren die Folge.), die Privatisierung der Bahn wäre ein weiterer. Hoffentlich besinnt sich der Staat seiner Verantwortung gegenüber seinen Bürgern.
Was bei der Buchung schief läuft fragt BigBug? Wahrscheinlich, dass die Bahnangestellten beim komplizierten Tarifsystem der Bahn auf Börsenkurs nicht mehr durchblicken. Statt einfacher, klarer Preise und Kundenbindung durch BahnCard50 macht die Bahn sich selbst Konkurrenz mit schwiergen, oft ausgebuchten Lockangeboten und Sparpreisen. Fragt mal Mehdorn, ob er in der Lage ist, eine Fahrkarte zum günstigsten Preis zu kaufen! Der Tarifwirrwarr zeigt, dass es eine Mistlösung wäre, den Betrieb der Bahn zu privatisieren und das Netz in Staatshand zu belassen. Dann würden sich - wie im Telefonmarkt - zig Konzerne Konkurrenz machen, die Kunden mit Spar und Schein-Spar-Angeboten verwirren und jeder hätte am Ende das Gefühl, zu viel gezahlt zu haben oder säße mit der falschen Fahrkarte im richtigen Zug. Diese Unterbietkonkurrenz würde nicht zu mehr Wettbewerb und besseren Angeboten führen, sondern würde die Bahn letztlich kaputt machen, weil dann das Geld fehlen würde. Warum ist denn der Service der Telefongesellschaften so schlecht? Weil sie sparen! Falsch sparen!
Hallo Sparmeister,
ich verstehe das große Gemeckere am Preissystem nicht. Es gibt zwei Sparpreise, drei BahnCards und das "Dauer-Spezial". Das ist -- abgesehen von lokalen Angeboten oder solchen zu bestimmten Ereignissen -- das ganze Tarifsystem im Personenverkehr für Privatpersonen.
Was am Schalter schief lief, kann ich nicht nachvollziehen. Schon der Preis scheint mir nicht nachvollziehbar. Auf der anderen Seite habe ich in den letzten Jahren selbst mehrere Gruppenreisen mit jeweils 50 bis 70 Leuten durchgeführt und habe hier keine schlechten Erfahrungen gemacht.
Viele Grüße
Peter
Hallo Peter Bigbug21, zu jedem Missstand bei der 1994 privatisierten Bahn, der in diesen Foren genannt wird, weißt du offenbar als Insider irre Bescheid, sogar noch besser als der Leiter des zentralen Kundendialogs. Dann sag mir doch mal, ob es stimmt, dass die DB Weichen oder einzelne Schienen gerade mal so eben ausbauen darf, wenn sie nicht mindestens 10 mal in einer bestimmten Zeit überfahren worden sind. Da wundert man sich ja nicht mehr, wenn immer mehr Strecken erst eingleisig -mit ganz engen und unflexiblen Fahrplänen- befahren werden, und später wegen "fehlender Rentabilität" zur Stilllegung den Ländern überantwortet werden. Manche Strecken sind in einen völlig unattraktiven Zustand gebracht worden, dass nur schließlich nur tricky die Schließung übrigbleibt. Ist das nur ein Gerücht ? Ich glaub es wirklich nicht. Peter von der Bahn, ist da etwas dran?
BigBug kann nicht zählen - es gibt drei Sparpreise, die sich zum Teil noch mit BahnCards kombinieren lassen. Macht schon mal ungefähr fünf Angebote. Dann sind die Koniditionen für Kindermitnahme je nach Sparpreis unterschiedlich. Sogar ohne Sparpreis kommt man zu ganz verschiedenen Angeboten: So kann es günstiger sein, wenn ein Erwachsener mit seinen Kindern fährt, als wenn diese allein fahren. Oder es wird billiger und schneller, auf einen ICE auf der Strecke zu verzichten. Doch die Fahrkarte gilt dann nicht, falls kurzfristig doch eine andere Relation gefahren wird. Und so richtig kompliziert - wunderbare Wettbewerbswelt - wird es, wenn Fernverkehr und Nahverkehr (der mit Verbundpreisen) in Konkurrenz stehen.
Hallo Heinrich,
es gibt zwei Sparpreise, 25 und 50. Wie kommst du auf drei? Und, klar, die lassen sich noch mit der BahnCard 25 kombinieren. Man könnte die Sache auch noch weiter spinnen: Diese Preise lassen sich weitgehend auf etwa 20 Millionen denkbare Relationen zwischen deutschen Bahnhöfen anwenden. Meine Güte, was für ein Preischaos! ;-)
Dass das Tarifsystem übersichtlicher sein könnte, da stimme ich dir grundsätzlich zu. Gerade die Vielfalt an Verbünden und deren individuellen Preissystemen ist ziemlich verwirrend.
Viele Grüße
Peter
Hallo schwarz,
Ich habe mich noch nicht eingehend mit dem Streckenstilllegungsverfahren auseinander gesetzt. Aus meinen bisherigen Studien ist mir keine entsprechende Regelung bekannt.
Übrigens sehe auch ich durchaus eine Reihe von Beispielen, wie Strecken regelrecht zu Grunde gerichtet wurden, ebenso wie Positivbeispiele, in denen andere private Betreiber die Reisendenzahlen vervielfachen konnten.
Ich bin auch kein Mitarbeiter der DB (diese Unterstellung in diesen Foren sind bezeichnend für die Qualität der Diskussion) und stehe dem Unternehmen alles andere als kritiklos gegenüber (nicht zuletzt, da ich fast täglich mit DB-Zügen unterwegs bin). Auch wenn mir eine wirklich fundierte, qualifizierte Meinung zu vielen Themen fehlt, finde ich es wichtig, sachlich zu diskutieren.
Viele Grüße
Peter
Fakt ist: Die Deutsche Bahn leidet unter ihrem Management und der Politik! Ich empfehle das Primon Gutachten; Seite 203 durchzulesen.... Uuuuuups, die hat man ja geschwärzt... Ja, Hallo? Noch ist die Bahn Staatseigentum, und wenn dieser über den Verbleib der Bahn entscheiden will MÜSSEN alle FAKTEN offengelegt werden, andersweitig sollte man den Börsengang ganz abblasen. Was ist denn seit '94 Realität? MEHR als 5000(!) km Schiene stillgelegt, über 400 Bahnhöfe "stillgelegt" (zum Haltepunkt degradiert: Denn bei der Bahn ist man nich bescheuert. Ein Bahnhof hat Unterhaltskosten ohne Ende, dafür stellt man gleich daneben eine Glashütte zum Warten. Denn dann brauch man den Bahnhof nicht zu unterhalten und kann ihn sich selbst überlassen). Das PEP war eher ein FLOP. Das Schienennetz ist in einem katastrophalen zustand; Stichwort LA's. Und nicht vergessen darf man die Abschaffung der beliebtesten Zuggatung; der InterRegio. Was hat uns die Bahnreform außer der verkehrsroten Farbe denn gebracht? Mehrverkehr auf der Schiene, ja. Aber nur im Nahverkehr. Selbst da ist die DB noch ein Monopol ohne gleichen. Der Fernverkehr: Monopol DB AG. Und Verkehrsminister wie Tiefensee tuen ihr übriges. Schröder hat ja Bodewig mundtot gemacht; obwohl er die Privatisierungspläne wehement ablehnte. Hartmut hat wirklich angerufen(!): Entweder Bodewig geht, oder ich bin weg. Tja, dannach durfte Bodewig so vór sich hin regieren... Ein hoch auf die Bahn AG und die Bahnreform.
Man muss vor allem auch daran denken, dass bei einer Totalprivatisierung, die jetzt mit vorberetet wird, es dazu kommt, dass in Grossstädten wie Frankfurt teuerster City-Boden, der sich unter den Gleisen in City-Nähe befindet, für Bruchteile des Marktwertes an "Heuschrecken" und anderes nutzloses Gesindel aus der internationalen Finanzwelt (City Bank, RSB oder Deutsche Bank) zu einem Bruchteil des wahren Wertes verscleudert werden soll. Zum anderen kommt dem Gesindel nur recht, dass Strukturen zerschlagen werden, in denen es eine kollegiale Gewerkschaftsstruktur gibt, die Lohnabbau und Präkarisierung zu bekämpfen imstande ist und damit den noch nicht organisierten Arbeitnehmern einen Ausweg aus den angeblich unverrückbaren Gesetzen des Marktes zeigt, die auch für den Arbeitsmarkt gelten sollen.
Deshalb ist es unerlässlich, gegen diese Pläne von Merkel. Struck und Co wirksam zu protestieren. Non passeran. Diese Parole aus dem Spanischen Bürgerkrieg sollte heute in der Bahnfrage zu neue3m Leben erweckt werden.
Deshalb ist es unerlässlich, gegen diese Pläne von Merkel. Struck und Co wirksam zu protestieren. Non passeran. Diese Parole aus dem Spanischen Bürgerkrieg sollte heute in der Bahnfrage zu neue3m Leben erweckt werden.
Hallo zusammen, bigbug21 ist seit Monaten der Punchingball-Ball dieser Diskussionsforen, zum Training für schlagkräftige Argumente. Ich habe mich ein bisschen an ihn gewöhnt. Ist nicht so gut wie ein echter Sparring-Partner (reagiert z.B. nie auf Gegenargumente, lernt nicht dazu, sondern wiederholt seine schon widerlegten Argumente immer neu), aber das ist vielleicht besser, als nur im eigenen Saft zu kochen. Und wenn man ein neues Argument ausprobiert, kommt der Ball neu zurück: So bei den 14.000-Einwohner-Städten, bei denen sich laut bigbug21 Fahrkartenschalter nicht mehr rentieren. Was ist denn so schlimm an Automaten, abgesehen davon, dass sie häufig defekt sind, Blinde und Senioren ausgrenzen und zur Verödung der Bahnhöfe beitragen? Und hallo, Kleinstädter und Landmäuse: zieht doch in die Stadt. Was wollt ihr da draussen noch.
Warum gründete man denn eine Deutsche Bahn AG? Weil es zwei Staatsbahnen gab, die Politik sich die Bahn, so wie sie als Vorsorge wirklich benötigt würde, nicht leisten kann. Wenn man bedenkt, dass die DB AG mit einer schwarzen Null gestartet ist, und jetzt schon wieder mehr als 20 Milliarden Euro Schulde hat, da fragt man sich echt was das soll. Global Player - schön und gut. Aber nicht um jeden Preis! Wer nicht in der Lage ist, sich um sein Kerngeschäft (das ist und bleibt für "DIE BAHN" nunmal die Schiene) zu kümmern, der hat erst gar nich als Global Player zu spielen. Bereits heute könnte der Güterverkehr durchaus gesteigert werden. Nur, die RAILION Deutschland AG möchte nicht. Begründung: Nicht überall ist ein Gleisanschluss vorhanden. Das kommt einem doch vor wie Realsatire. Aber gut, die RAILION AG hat recht. Nach den politisch motivierten Massenstilllegungen ab 1970 ist wirklich nur ein trauriger Rest übrig. Noch trauriger ist; das Mehdorn sein eigenes Unternehmen nicht nutzt. Da fährt man liebver mit einem Audi oder was weis ich anstatt mit dem Zug.
Hallo Carl,
Kurz: Wenn so ein Fahrkartenschalter drei, vier Kunden pro Stunde hat -- lohnt er sich dann? Ganz davon abgesehen gibt es jede Menge andere Möglichkieten, Fahrkarten zu kaufen, beispielsweise in Agenturen, Reisebüros, per Internet, Telefon, Handy...
Viele Grüße
Peter
Hallo bigbug Peter, Du fragst zu meinem verärgerten Bericht vom 26.9. über den geschlossenen Fahrkartenschalter in Murrhardt, was so schlimm wäre, eine Fahrkarte am Fahrkartenautomaten zu kaufen? Das war: 1. Schlimm, weil da kein Automat steht, in dem ein Fahrkarte nach Heiligendamm gelöst werden könnte. 2. Schlimm, weil ich als doofer Autofahrer mit diesen Automaten ungeübt auf Anhieb so wie so schlecht klar komme, wie viele andere auch. 3. Schlimm, weil ich es nicht richtig finde, wenn trotz Millionen Arbeitslosen immer mehr Arbeit an Automaten vergeben wird. (Darum ist es ja falsch, zu privatisieren, denn dann geht es eben nur noch um Gewinnmaximierung und nicht um soziale Verantwortung.) 4. Schlimm, weil es in Murrhardt kein Reisebüro gibt, das DB-Fahrkarten verkauft. 5. Schlimm, weil ich dann versuchte, die Fahrkarte mit meinem PC zu erwerben, was sich aber für mich als 73Jähriger als Mensch-Ärger-Dich-Nicht-Spiel herausstellte, aus dem ich ein paar mal herausflog und zuletzt, nachdem ich den flugs eingegebenen Codenamen nicht mehr wusste, für die nächsten 2 Jahre gesperrt wurde. 6. Schlimmm, weil mir bei der anschließend telefonischen Bestellung die Dame vom Service auf meinen Seufzer, mit dem ich mich nach den alten Zeiten zurücksehnte, wo ich einfach am Schalter eine Fahrkarte lösen konnte, antwortete: "Ach ja, glauben Sie mir's: Ich auch! 7. Schlimm, weil ich hier meine Zeit mit bigbug21 verplempere, dem ich nicht abnehme, dass er kein Geld für seine Obstruktion kriegt.
Hallo Alle! Wenn man berücksichtigt welch ein Volumen hier innerhalb einer Volkswirtschaft UMVERTEILT werden soll und man den grundlegenden Charakter des Prinzips der Vermehrung des eigenen Kapitals, unter den Gesetzen des internationalen Finanzmarktes versteht, erübrigt sich jeder weitere Beitrag!!! MfG ikarus
Hallo Groovty,
- 1. Anschlussfahrschein?
- 2. Das stimmt. Verbesserte Automaten können sind einfacher und komfortabler zu bedienen, aber ein Schalterverkauf ist natürlich von der Qualität der Beratung gerade für Erstfahrer wesentlich besser geeignet.
- 3. Arbeit künstlich zu provozieren bzw. Arbeitskräfte nicht richtig auszulasten ist im Prinzip ineffizient. Da die DB schon heute privatisiert ist -- diskutiert wird noch über eine Kapitalprivatisierung -- muss sie schon heute nach wirtschaftlichen Prinzipien arbeiten. Gewinn zu erzielen (der ja auch reinvestiert werden kann) ist dabei ein wesentliches Ziel, wenn auch nicht -- wie häufig dargestellt -- das alleinige Ziel eines Unternehmens. Wäre die DB tatsächlich nur auf kurzfristige Profitmaximierung aus, wie häufig unterstellt, könnte sie relativ leicht Milliardensummen einsparen. Da sie sich aber nicht so verhält, kann ich diesem Extremargument nichts abgewinnen. (Ich merke, ich schweife ab)
- 5. Das Online-Buchungs-System hat sich in den letzten Monaten und Jahren weiterentwickelt. Aber ja, klar, da gibt es noch eine Menge zu verbessern. Erst am Mittwoch habe ich mich wieder geärgert, dass es immer noch nicht möglich ist, einen Wunschplatz im Internet zu buchen. Das Passwort kannst du per E-Mail anfordern -- wenn du dich binnen 18 Monaten nicht einloggst, wird dein Zugang allerdings gelöscht.
(Teil 2 von 2)
- 6. Die Ticketbuchung per Telefon ist meines Erachtens zu kompliziert und, insbesondere der vorgeschaltete "Service" (3 Cent pro Minute) zu teuer. Als einer von acht (?) Wegen, eine Fahrkarte zu kaufen, hat dieser Weg dennoch seine Daseinsberechtigung.
- 7. Tja, was soll ich sagen? Ich wollte gestern von Dresden nach Nürnberg über Leipzig fahren und habe mich geärgert, dass der Fernverkehr zwischen Dresden und Leipzig von der DB für den Tag eingestellt wurde. Ich war nicht very amused, erst heute Morgen ordentlich fahren zu können. Dennoch versuch ich auch in solchen Situationen einigermaßen nüchern und sachlich zu bleiben. Ich liebe die DB nicht, hasse sie aber auch nicht. Als Student möchte ich mir eine differenzierte, qualifizierte Meinung zu verschiedenen Themen rund um die Bahn bilden.
Peter
Hallo big bug Peter, wenn ich von Murrhardt nach Heiligendamm will, buche ich 7 Tage vorher wegen der Sitzplatzreservierung, die bei so einer langen Reise wichtig ist. (Und auch wegen dem Preisnachlass.) Wie soll ich das in Murrhardt machen, wenn doch dort der Fahrkartenschalter geschlossen wurde weil, wie Du schreibst, das Städtchen nur 14 000 Einwohner hat, und der Fahrkartenschalter deshalb trotz riesigem Einzugsgebiet rundherum für die DB im Rahmen der Privatisierung uninteressant geworden is. Und weil es folglich dort keinen Fahrkartenautomaten zum Buchen dieser Fernreise gibt!? Dazu heißt Deine Antwort als Anwalt der DB: "Anschlussfahrschein?" Was für ein Quatsch! Mit dem fahre ich erst am Tag der Reise nach Stuttgart. Und wie dann weiter ohne rechtzeitig gebuchte Fahrkarte, ohne Reservierung und Preisnachlass? Hör doch auf Peter! Es gelingt Dir wohl doch nicht, wie Du schreibst, "einigermaßen nüchern und sachlich zu bleiben". Dazu mein fröhliches Beileid! Groovty
Hallo Grovvty,
Wenn der Schalter einigermaßen wirtschaftlich gewesen wäre, hätte ihn a) die DB selbst behalten b) hätte sich jemand anderes gefunden, der bereit gewesen wäre, diesen Schalter zu betreiben. Alternativen wären Internet, Telefon, Handy, Agentur und Reisebüro.
Ein Anschlussfahrschein macht, wenn du Frühbücherrabatte in Anspruch nehmen möchtest, natürlich keinen Sinn.
Eine sachliche Diskussion macht mir dir darüber hinaus wohl keinen Sinn.
Viele Grüße vom Hauptbahnhof Nürnberg
Peter
Ich finde es Super das die Linke es erlaubt,Komentare zu schreiben ,was keine andere Partei macht, auch Hans-Oskar ist Spitze sowie Gysi weiter so,zum Streik der Lockfüher es ist Zeit in unersem Stadt das Leistung bezahlt wird und nicht nur Beziehugen, die Bahn verschwendet Millionen an EX- Parteimitglieder ob CDU oder SPD fei machen für Vorstandsgehälter die nicht gerechtfertigt sind, wieso das Gehalt Diäten kommt vom Tagesgeld und endsprach in der Weimarer Repuibilk Tageseinkommen von 3,0 Reichsmark für die Abgeordneten. Ich wähle seit lagem die Linke weil es das kleinste Übel ist.Eine gute OP ist wichtig für die Demokratie und ich hoffe wie ich Denke das die Linke mehr für die Menschen macht. Mfg Thuß
Der größte Bahnraub in der Geschichte der Eisenbahn seit 1835, das bezeichnet die Absichten der Politik und des Bahnvorstandes sehr genau. Nicht erst mit dem Börsengang beginnt der Ausverkauf, schon jetzt hat er begonnen, wertvolle Verkehrsanlagen werden stillgelegt und durch eigene Immobilienfirmen verkauft. Das Netz wird schon jetzt marode, nur die Öffentlichkeit erfährt kaum etwas von den Feinheiten. Die Netzstörungen haben extrem zugenommen, oftmals werden Weichen und Brücken bis knapp über die Toleranzwerte befahren. Englische Verhältnisse drohen uns nicht in der Zukunft, sie haben schon begonnen. Ich fordere die Politik auf, einen Volksentscheid zur Bahnprivatisierung einzuholen. Seit 1949 in Ost und West mit öffentlichen Geldern aufgebautes Gemeingut darf nicht internationalen Spekulanten übergeben werden. Profitabwerfende Strecken sollen unrentable Strecken stützen. Auch ein Erdgasbus kann eine Nebenbahnstrecke in der Attraktivität und Fahrzeit nicht ersetzten, ein erdgas- oder wasserstoffbetriebener Triebwagen bietet noch immer ganz andere Fahrzeitvorteile und kann gegen da Automobil konkurieren. Gewinne sollen investiert werden, der Bahnkunde soll direkten Nutzen davon haben. Die Interessen von Geldanlegern können sich nicht decken mit den Wünschen der Bahnkunden. Wer die Geschichte nicht kennt, ist dazu verdammt sie zu wiederholen. Hausaufgabe für Herrn Tiefensee und alle Abgeordneten im Bundestag: Was waren die Gründe, die einst zahlreichen privaten Bahnen in Deutschland zu verstaatlichen?
Wenn der Bund Mehrheitseigner der Bahnaktien ist und Herr Mehdorn und Tiefensee uns nicht belügen, dann muß der Bund ja auch einen großen Teil der Bahnaktiengewinne bekommen. Warum zahlt der Bund denn trotzdem jedes Jahr so enorme Zuschüsse? Entweder sind das alle Lügner, dann muß man sie vor den Kadi ziehen, oder sie stopfen sich das Geld dunkelgrau gegenseitig in die Taschen.
Ja die Deutsche Bahn leidet schon seit längerem unter einem Privatisierungswahn. Ich persönlich bin total gegen jegliche Privatisierungspläne. Denn weitere Preiserhöhungen und schlechtere und unpünktliche Verbindungen werden garantiert auf der Tagesordnung stehen. Wer soll sich das dann noch leisten können. Ausserdem sieht mann ja in anderen Bereichen, was man von einer Privatisierung zu erwarten hat. Ein bestes Beispiel ist da der Strom. Und eines haben die Politiker zur Kenntnis zu nehmen. Immerhin sind 75% der Bürger gegen eine Privatisierung. Also haben sie sich auch danach zu richten und nicht wieder das machen, was sie wollen. Das wäre z.B. ein Fall für eine Volksentscheidung, das es ja auch Volkseigentum ist. Ich habe das schon einmal dem CDU-Bundesabgeordneten für den Bereich Rastatt-Baden-Baden vorgeschlagen , um unsere Demokratie zu stärken und der Politikverdrossenheit entgegenzuwirken. Seine Antwort war nur "er sehe dies anderst".
In der ganzen Debatte umdie"Heuschrecken" wird eines nicht genug beachtet: Die DB AG selbst mit ihrem Boss ist vor allem deshalb so interessiert, weil sie mit der Hilfe des von Schröder platzierten Ministers per Gesetz und LUFV selbst 18 Jahre völlig unkontrolliert schalten und walten kann. Wer den Entwurf eingehend liest, merkt in jedem Satz, dass alles getan wird, um den Einfluss des Eisenbahnbundesamtes so gering wie möglich zu halten; die Herren oben im Ministerium fühlen sich offenbar sowieso nur ihren Gönnern verpflichtet. Alles was hier oder sonstwo an Mängeln der DB AG aufgezählt wird, interessiert doch die Koalitionsfraktionen und das Ministerium nicht im geringsten. Sie werden die Jubelarien von der DB-Erfolgsdgeschichte weiter singen und hoffen auf die SPD-Parteitagsregie. Dort wird kaum noch Zeit sein für eine Bahndebatte, weil man bewusst das ALGI-Thema breit hochgekocht hat und dann im Ruck-Zuck die schwankende Genossenmehrheit zu einem definitiven SPD-Beschluss pro Tiefensee-Entwurf bringen wird - mit der rhetorischen Hilfe des prominenten potentiellen Käufers aus dem Gasprom-Aufsichtsrat. Wetten dass?
Ich kann alle Aussagen zu den Mängeln im Schienennetz, der Technik, zu Waggons, Informations- und Serviceprobleme nur unterstreichen. Es sind betriebswirtschaftlich Kosten, die zu Lasten der für den Börsengang erforderlichen Erträge gehen. Also klar, wenn ich in einem Unternehmen wie der Bahn, die einen öffentlichen Verkehrsauftrag zu erfüllen hat, mit sichtbaren Gewinnen arbeiten will, muss ich bei allen Kosten auf der Bremse stehen - auch bei den Personalkosten. Und natürlich die Einnahmen steigern. Also die Fahrpreis binnen Jahresfrist schon wieder erhöhen. Diesen Kreislauf kann man nur durchbrechen, wenn der Börsengang abgesagt wird, die Bahn sich wieder ihrem Kerngeschäft widmet und die öffentliche Hand durch Direktinvestitionen einen bezahlbaren öffentlichen Güter-, Nah- und Fernverkehr als ökologische und humane Alternative zum Individualverkehr sicherstellt. Und vielleicht für den Studenten Peter einen Hinweis für den nicht ausgelasteten Fahrkartenschalter. Es gibt auch andere Tätigkeiten die so jemand erledigen kann. Das war in früheren Zeiten nicht anders. Heute heißt das Job enrichement. Übrigens Big Bug es wird langsam langweilig in allen Foren Deine ewig gleichen belehrenden Beiträge zu lesen.
Hallo Jim,
eine kurze Antwort: Kostensenkungen sind im Grunde eine gute Sache, so lange sie maßvoll und insbesondere sozialverträglich erfolgen. Dabei würde ich der These widersprechen, dass die Bahn blindwütig an allen Ecken und Enden über die Maßen spart. Sicher, das Unternehmen wurde in den letzten 13 Jahren radikal saniert, um es zukunftsfähig zu machen. Klar, da gibt es so manches Beispiel, wo man sich schon fragt, ob diese zwei Weichen nun wirklich abgebaut werden müssen. Aber im Großen und Ganzen ist der Laden auf einem guten Weg. Wo sonst, wenn nicht über bessere Leistung zu niedrigen Kosten, sollten die Mittel für Milliardeninvestitionen in das System Schiene denn sonst herkommen? Über noch höhere staatliche Mittel kann man im Moment wohl kaum reden.
Interessieren würde mich, welche wesentlichen anderen Tätigkeiten ein Fahrkartenverkäufer an einem kleinen Bahnhof noch (sinnvoll) erledigen kann.
Viele Grüße
Peter
Hallo Jim,
eine kurze Antwort: Kostensenkungen sind im Grunde eine gute Sache, so lange sie maßvoll und insbesondere sozialverträglich erfolgen. Dabei würde ich der These widersprechen, dass die Bahn blindwütig an allen Ecken und Enden über die Maßen spart. Sicher, das Unternehmen wurde in den letzten 13 Jahren radikal saniert, um es zukunftsfähig zu machen. Klar, da gibt es so manches Beispiel, wo man sich schon fragt, ob diese zwei Weichen nun wirklich abgebaut werden müssen. Aber im Großen und Ganzen ist der Laden auf einem guten Weg. Wo sonst, wenn nicht über bessere Leistung zu niedrigen Kosten, sollten die Mittel für Milliardeninvestitionen in das System Schiene denn sonst herkommen? Über noch höhere staatliche Mittel kann man im Moment wohl kaum reden.
Interessieren würde mich, welche wesentlichen anderen Tätigkeiten ein Fahrkartenverkäufer an einem kleinen Bahnhof noch (sinnvoll) erledigen kann.
Viele Grüße
Peter
Leidet der Bahnverkehr schon Heute unter dem Privatisierungswahn? Klare Antwort -> JA !! Sicher war eine Reform der Bahn nötig, doch was Hier und Heute in Deutschland mit der Bahn veranstaltet wird, ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf die vollständige Privatisierung. Kleine Beispiele: #1 INTERREGIO - hier wurde eine Zuggattung gestrichen, und gleichzeitig die IC-Verbindungen zu Interregios degradiert. Wer schnell von A nach B fahren möchte, darf per ICE richtig zahlen. Beispiel #2: Im Regionalverkehr fahren Züge über 150 km nur mit dem Lokführer besetzt, keine Kundenbetreuer. Information/Auskunft im Zug nicht möglich. RAILION fährt hunderte Kilometer Umwege, weil eine Strecke zum Beispiel wegen Betriebsruhe zwischen 23:00 und 4:00 Uhr nicht besetzt ist. Intern ein völlig zersplitterter Konzern, klassische Ausrede bei Problemen "Nicht mein Geschäftsbereich". Und es wird "besser" werden. Vor allem bei den Gehältern im Vorstand und Aufsichtsrat. Denn von 8712 Euro PRO TAG kann H. Mehdorn doch nun wirklich nicht leben. Um es noch einmal klar zu stellen, ich hab nichts gegen eine Bahnreform. Wenn es dabei um BAHN in Deutschland geht und nicht um eine Paketversendung von Peking nach Moskau (Global-player). WER zwingt die Bahn zur Globalisierung - niemand! Es ist nur die wahnwitzige Idee von Schröder+Märkel+Mehdorn+Tiefensee.
na, dann will ich mich doch mal auf bigbug einlassen: die Frage nach der Auslastung eines Schalterangestellten im Zeitalter von Computerheimarbeit kann ja nicht wirklich ernst gemeint sein. Hier ist Phantasie, pardon, Innovation gefragt! Etwas mehr zu dem richtigen Weg, auf dem sich die Bahn befinden soll. Nur was mir spontan einfällt: Abgebaute Überholstrecken, unterlassener Streckenausbau führt regelmäßig zu Verspätungen, weil Güterzüge die Strecken blockieren (tägliches Pendlerschicksal zwischen Hannover/Bremen/Bremerhaven), abgebaute Gleisanschlüsse haben Güterverkerhr auf die Strasse verlagert, Stückgutverkehr auf der Schiene eingestellt, Reisegepäck wird über die Strasse transportiert, Reisegepäckannahme/-ausgabe an Bahnhöfen eingestellt, stattdessen Warten auf Abholung/Auslieferung zu Hause (für Berufstätitige nur Stress). Zum rollenden Material - ausgen. ICE - regelmäßig defekte Toiletten, defekte Klimaanlagen, nicht funktionierende Steckdosen,alte IR - Waggons laufen jetzt in IC's weiter, im ICE weigert sich die Bahn den Fahrradtransport einzurichten.
(2) Mangelnde Unterhaltungsinvestitionen in Gleisanlagen füren dazu, dass die Fahrzeit z.B zwischen Hannover und Bremen heute im IC länger ist als zur Einführung des IC-Verkehrs 1979. Die Hauptstrecke Hamburg/Bremen/Ruhrgebiet seit ca. 20 Jahren mit der gleichen Geschwindigkeit gefahren werden kann, was wegen der Überlastung der Strecke immer wieder zu Verspätungen führt, die dann in Dortmund die Anschlüsse verpassen. Noch mehr? Investitionen in fragwürdige Prestigeobjekte: Stuttgart HBF, Transrapid München, Berlin Hbf, Planung Y-Trasse, statt Ausbau und Beschleunigung bestehender Strecken. Ich hätte viele Vorschläge welche Strecken. Dafür ist dieses Forum aber nicht der Ort. Über höhere staatliche Mittel muss man sehr wohl reden. Es kann woanders eingespart werden, bei der Bahn und in Berlin. Trotzalledem gehöre ich zu den 27.000 Menschen in D die eine Bahncard 100 habe und ausnutzen. Darum eine Bahn für Alle und nicht für Finanzinvestoren!! Und nun ists gut, das wurde alles schon in dieser und anderer Form von Mitdiskutanten vorgetragen
Weiß irgend jemand in diesem Forum etwas über eine offenbar interne DB-Schiene-Verordnung, wonach zweigleisige Strecken oder wenig befahrene Weichen systematisch ausgebaut werden ? Es gibt einen Fall, wo vor Übernahme einer Linie durch einen Konkurrenten noch schnell an einem Kreuzungsbahnhof das zweite Gleis herausgenommen wurde, so dass dieser Engpass den Fahrplan unflexibel festlegt. Die vorgesehenen neuen Anteilseigner sind nicht so sehr das Problem, sondern die DB AG selbst, die nachher noch unbeschränkter und unverblümter schalten und walten kann, damit die Rendite fließt - wovon der Vorstand auch noch neue Erfolgsprämien für sich ableitet. Wer sich die Zusammensetzung des 1994 geschaffenen Aufsichtsrats anschaut, findet dort neben den AN-Vertretern vor allem Firmenvorstände, die an Aufträgen interessiert sind, nicht aber an einer Kontrolle des Vorstandes im Interesse der Steuerzahler und Bahnfahrer. Von diesem Kopf her leidet die Bahn am stärksten unter dem Privatisierungswahn; denn auch der Bundestagsausschuss für Verkehr stellt mittlerweile nicht mehr ein gewisses Gegengewicht dar, sondern scheint gezielt personell aufgefüllt worden zu sein und ist mit dem Ministerium teilweise eng verzahnt.
Hallo Jim Knopf,
bevor wir vom Hundersten ins Tausende driften, wäre ich für eine Antwort, was ein mit dem Fahrkartenverkauf wenig ausgelasteter Mitarbeiter sinnvoll noch machen könnte, dankbar.
Viele Grüße
Peter
Fragwürdige Projekte hin oder her. Fakt ist das es bei der Bahn endlich mal wieder Zeit für einen Führungswechsel wäre. Was Hartmut Mehdorn in den letzen Jahren mit der deutschen Bahn gemacht hat ist doch mehr als nur totaler Blödsinn. Vor allem leidet unser Nahverkehr, den ich für mindestens genau so wichtig halte wie den Fernverkehr. Was nützt uns eine Hochgeschwindigkeitsstrecke Hamburg - Berlin, wenn ich mit der Bahn nicht in einer akkuraten Zeit nach Hamburg aus meiner Stadt komme? Nichts. Wie schon öfters gesagt: Die Bahn sollte lieber in bestehende Strecken investieren und vor allem in die des ÖPNV. Ich glaube die Planer der Bahn haben die Bedeutung dieser Strecken in der Zukunft einfach noch nicht erkannt.
@bigbug: Auskünfte geben Bahnhof reinigen Beim Ein-/Aussteigen helfen Verschmutzungen & Zerstörungen verhindern Durch bloße Anwesenheit Sicherheit bieten Bei Bedarf Erste Hilfe leisten Sonstige Dinge (z.B. Reisebdarf) verkaufen
Um mit dem Soziologen Beck zu sprechen: Die Gegenmacht des Konsumenten besteht darin, dass er immer und überall den Kauf verweigern kann. „Bestimmt Produkte nicht zu kaufen und auf diese Weise die Politik der Konzerne abzuwählen ist völlig risikolos“. Insofern scheint mir z.B. die Kampagne ´Volksentscheid´ gegen Bahnprivatisierung (mehr unter: http://www.world-ethics-award.com/html/volksentscheid.html) die wirkungsvollste Möglichkeit gegen den Wahnsinn Bahnprivatisierung vorzugehen.
Die Bahn, wie auch die Umwelt, die Krankenfürsorge und die Altersicherung sind höchst politische Themen und dürfen nicht von "privaten" Prioritäten wie z.B. Gewinnmaximierung bestimmt werden. Dabei egal ob mit oder ohne Börse. Politische Ziele in den 70ern waren: - Schwerlastverkehr auf die Schiene - Ausbau der Bahn und des ÖPNV zur Zurück- drängung des Individualverkehr - Verbesserung des Service der Bahn und Ausbau in der Fläche - Vergünstigung des Bahnpreises fianziert durch die Gegenrechnung der Umweltschäden usw. Das waren unsere Forderungen in den 70ern! Und wo sind wir heute? Es ist alles schlimmer als in den 70ern. Die Bahn ist privatisiert und damit keinem politischen Einfluss mehr unterworfen. Also, nichts mehr, Bahn und Umwelt. Nur noch Bahn und Schotter (damit sind nicht die Gleise gemeint ;-((.
Ich nutze seit Jahren die Bahn als Berufspendler und bin inzwischen über das, was die Bahn Service nennt und den Umgang der Bahn mit ihren Kunden mehr als nur verärgert. Ich glaube nicht, dass eine Privatisierung der Bahn für die Kunden eine Besserung bringen wird. Ganz entschieden bin ich auch dagegen, dass die Bahn, oder Teile von ihr, verramscht werden soll. Das Geld, das durch die Privatisierung verbrannt würde, wäre besser in den Ausbau und die Modernisierung der Infrastruktur und in einen kundenfreundlicheren Service angelegt. Ein Vorsitzender, der ein seinerzeit schuldenfreies Unternehmen derartig in den Dreck gefahren hat, wie Herr Mehdorn, hat in der Position nicht verloren und sollte endlich seinen Hut nehmen. Er könnte ja mit dem Schreiben seiner Memoiren fortfahren. Durch die kräftigen Schlücke aus der Pulle, die er und seine Vorstandskollegen sich genommen haben, dürfte es ihm aus finanzieller Sicht nicht schwer fallen und so könnte er keinen weiteren Schaden mehr anrichten.
Wahnsinn, die Methode bundesdeutscher Notwendigkeiten. Blühende Landschaften so weit das Auge reicht, hat seinerzeit ein leibhaftiger Bundeskanzler Dr. Kohl versprochen. Nun, Dr. Mehrdorn hat es umgesetzt, aber nur in Reichweite von größeren Bahnanlagen, bundesweit. Es war schon immer schlecht, am falschen Platz, zum falschen Zeitpunkt, zur Stelle zu sein. Von Seilschaften kann hier keine Rede mehr sein, es sind Kälberstricke, darum dauert es auch so lange, bis sich die DB bewegt. -ibLW-
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/politik/192451.html Slebst dick kassieren und nichts an die Leute weitergeben die den Mehrwert wirklich schaffen...
Schon heute bekommt man die rigorosen Rationalisierungsmaßnahmen der Deutschen Bahn zu spüren. Unrentable Strecken werden einfach geschlossen, das Netz wird verkleinert, die Anbindungsmöglichkeiten sind schlecht und die Taktfrequenz nimmt stetig ab. So stellt man sich ein zukunftsfähiges öffentliches Verkehrsmittel garantiert nicht vor.
Wir haben es ja immer gewusst: private Unternehmen machen's besser, Staatshandeln ist per se sch... Deswegen wird jetzt ja z.B. auch der Strom immer billiger... Weiter so! Alles verkaufen, alles verscherbeln, Hauptsache, die Dividende stimmt. Wasser, Gesundheit, Bildung, Kultur - das können die Privaten bestimmt alles viiiiiel besser als öffentliche Institutionen. Sehen wir ja schon an der hochkarätigen Qualität z.B. der privaten Rundfunkanstalten - sind die nicht qualitativ viel besser als die ollen Öffentlichen?? Und am besten auch gleich den Sozialstaat komplett abschaffen und alles privat machen. Dann endlich, wenn alles nur noch gegen Cash zu haben ist nach dem Motto: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen! - dann endlich wird das moderne christlich-liberal-demokratische Paradies der Kopfjäger und Kopfpauschalen verwirklicht sein und der Liebe Gott voll Wohlgefallen auf diese wunderbare neue Welt herabblicken...
Ich habe schon längere Zeit Erfahrungen danmit gemacht, dass die Bahn Einsparungen macht. Die Preise sind innerhalb kurzer Zeit mehrmals erhöht worden und die Verbindungen, besinders im ganz im Norden und im Süden oder auch in der "Provinz" sind schlechter geworden. Dagegen müssen wir was tun!!!! Helft alle mit! Gegen Privatisierung!!!
Hallo zusammen, Ich bin zwar kein deutscher Staatsbürger, ich hoffe aber, das ich drotzdem was dazu sagen darf. Ein Dienstleistungs-Sektor, das dem Staat gehört (also den Bürgern)und dazu noch ein derartig großer, hat mehr Wert als nur lächerliche 6,5 Milliarden Euro. Der Bürger von deutschland baute die Bahn auf mit viel Steuer, Arbeit und Ideen. Nicht die Herren Wolfgang Tiefensee, Bahnchef Hartmut Mehdorn und die Chicago Boys haben die Bahn aufgebaut, sondern ALLE. Wenn die Chicago Boys die Bahn haben wollen, dann unter zwei Bedingungen: 1. Sie wird nur verkauft wenn das Volk JA sagt, das heisst: VOLKSABSTIMMUNGV -- wie es einer rechte Demokratie gehört. Denn erst hier, zeigt sich das wahre Gesicht der Demokratie. 2. Nicht unter dem Wert, was sie wirklich wert ist, nämlich 183 Milliarden oder auch mehr. Vielleicht gibt es noch bessere, härtere Bedingungen, um diese Geier davor abzu halten, ein Volkseigentum zu stehlen.
Ja, die Preise für den Nahverkehr steigen und steigen. Diejenigen welche die Zeche zahlen müssen sind die Pendler die Tag ein, Tag aus auf den Nahverkehr angewiesen sind. Wenn Herr Mehdorn die Bahn dann verscherbelt hat, gönnt er sich noch einmal eine 100 prozentige Gehaltserhöhung um dann in den Ruhestand zu gehen. Den Scherbenhaufen den er dann hinterlassen hat kümmert ihn nicht mehr. Mich wundert es nur das hier die Gewerkschaft TRANSNET mitspielt! Wollen etwa die Gewerkschaftsfunktionäre auch noch mal absahnen wie bei VW? Oder sind sie Herrn Mehdorn nicht gewachsen? Die damaligen Gewerkschaften GDED und GDBA haben schon bei der ersten Privatisierungwelle die Bahnmitarbeiter belogen. Die Löhne wurden geteilt 2/3 Grundlohn worauf Lohnerhöhungen gezahlt wurden und 1/3 als Zulage auf die es keine Lohnerhöhungen gibt.
Aber natürlich - an fast allen "Ecken und Enden"! Als mindestens zweimal wöchentlich Fernreisender finde ich kaum einen (teuren) ICE, bei dem nicht in mindestens einem Wagen die Klimaanlage defekt ist. Die Wagen der Regionalbahnen sind teilweise alt, stinken und sind häufig total verdreckt. Der Fahrzeugpark wird - sichtbar - auf Verschleiß gefahren. Langsamfahrstrecken mit zerschlissenen Schienen nehmen stark zu. Das "Angebot" in den Restaurantwagen wird immer dünner und immer teurer. Hier scheint buchstäblich mit dem "Rasterelektronenmikroskop" danach gesucht zu werden, wie die Portiönchen NOCH kleiner und die Preise NOCH teurer gemacht werden können. Vielreisende können die Verschlechterungen fast monatlich verfolgen. Auch ich empfinde im Vergleich dazu die Fahrt in einem Schweizer Zug als Wohltat.
Hallo Frank Distel,
Es ist schon eigenartig. Ich fahre fast täglich mit einem ICE, aber Totalausfälle der Klimaanlage habe ich seit Monaten nicht mehr erlebt.
Was die Restaurantpreise betrifft, was hälst du von den "neuen" Angeboten mit Currywurst, Fleischkäse und dergleichen mit Getränk für fünf Euro?
Für ein rollendes Restaurant ist das doch nicht schlecht, oder?
Viele Grüße aus Dresden
Peter
(der auch nicht wirklich zufrieden mit der Bahn ist, aber schon Fortschritte und gute Leistungen wahrnimmt)
Hallo Frank "Auch ich empfinde im Vergleich dazu die Fahrt in einem Schweizer Zug als Wohltat." Die Schweizer Bahn (SBB) ist mit keiner Bahn zu vergleichn. Dazu gehört auch der Preis. Für normalsterbliche nicht lange zahlbar. Aber dafür kann man sagen, die Preis - Leistung stimmt. Pünktlich, sauber, Platz und gut. Wer mit der SBB viel fährt, kauft ein Halbtax Abo. Das für ein Jahr 150.00 sFr kostet. Er zahlt dann für alle öffentliche Verkehrsmittel nur den halben Preis. Über 2 Millionen Halbtax Abonennten registrierte die SBB im Jahr 2006 Die SBB steht in schwarzen Zahelen. Vielleicht sollte sich die DB die Logistik der SBB genauer unter die Lupe nehmen.
GG hat ganz recht, wenn er eine Volksabstimmung fordert. Die Bahn gehört uns allen, also müssen wir bei diesem 183-Milliarden-Objekt auch alle gefragt werden, wenn die Hälfte davon verscherbelt werden soll. Und vor allem müssen wir auch erst einmal vollständig informiert werden. Da ist es doch ein unerhörter Vorgang, wenn das mit unserem Geld erstellte Gutachten der US-Bank Morgan Stanley zum geplanten Börsengang einfach mit höchster Geheimhaltungsstufe weggeschlossen wurde. Aber es kommt ja trotzdem auch mal was raus. Zum Beispiel ist auf Seite 168 (Kapitel 3.5 Infrastruktur) zu lesen: Der Konzern soll nach dem Einstieg privater Geldgeber den Zustand der Gleise und Bahnhöfe nur auf ausreichendem Niveau halten. Das gelte für Betriebs- wie für Sicherheitstechnik. Das heißt im Klartext: Die teilprivate DB soll bei den Ausgaben für die Wartung radikal sparen. Es folgt sinngemäß der verklausulierte Hinweis, der Bund habe je die Pflicht, die Schieneninfrastruktur zu gewährleisten. Oder die durchkalkulierten Streckenstilllegungsszenarien: Sie enthalten 3 Varianten: beginnend mit der Stilllegung von 2600 bis zu 14 000 Kilometer. Letzteres wären mehr als 40 Prozent des heutigen Netzes, das noch 34 000 Kilometer lang ist. Weil ich hier dazu sachlich bleiben muss, verweise ich auf meinen Wutgesang "Hartmut", zu hören unter www.groovty.de
Ja Morgan Stanley, eine Investmenbank aus New York, mit viel Blut an ihren Kugelschreiber. Das die Bundesregierung mit so ne kriminelle Vereinigung überhaupt sich einlässt, zeigt doch, das auch Deutschland von dem Virus der Chicago Boys infziert ist. Milton Friedman lässt grüßen.
Natürlich darf die Bahn weder Stückweise noch unter Tarnnamen privatisiert werden es wurden in den letzten Jahren schon viele Zuglinien gewstrichen sei es durch Verlängerung der Dichte wo Züge am Bahnhof hielten oder durch Abschaffung von IC oder durch die Kompensierung.daß weniger Regioalzüge fahren die Züge überall halten lassen wir brauchen einen Zugplan der vermehrt kleine Bahnhöfe anfährt ohne kleine Städte zu vernachlässigen und Großstädte weiter zum Recht kommen leider ist dies jetzt nicht der Fall und im Falle der privatisierung wird es noch mieser es zählt nur Profit aber die Bahn ist auch eine Diensleistung und gehört in staatliche Hand denn so kann man auch auf weniger besuchte Bahnhöfen halten weil die Menschen darauf angewiesen sind also niemals Verkauf egal welcher Art!
Ja, es ist Gemeingut das Vermögen haben wir, unsere Eltern und Großeltern aufgebaut. Gerade die Arbeiter sind schon immer arm. Die Aktiern gehen dann nur an die Reichen!!! Das ist eine E N T E I G N U N G der Gemeinschaft!! Bei Aktiengesellschaften ergeben sich immer soziale Folgen für die Mitarbeiter durch den Renditedruck, das geht auf Kosten aller Bürger...
ich sehe das problem hauptsächlich in den führungsfaktoren, dem aufgeschremmpten maschisstätenimitator mehdorn,seiner vorlautbarungsmaitresse madame sukahle,die stets so elendschlecht geschminkt erscheint wie sie dann redet, und jenem machtangeschwärzten mestizen mista rausch, der mit umschuldsengelblick fakten sugeriert, die seinem dauerintegrierten rückgratersatzvorstandsvorbild zu gefallen suchen, uns aber glauben machen sollen, dass die db ihrer führsorgepflicht gegenüber ihren gdl-lokführern nachkäme. igitt. jede menge kohle fürn fetten barockreifen angebebahnhof in balin und jede menge kohle für ne beteiligung an transrapisse. mein geld, dein geld, unser geld
Bravo d.plett! Im Stern Nr. 36 vom 30.8.2007 steht zum Problem Hartmut Mehdorn ein Lösungsvorschlag. Nachzulesen unter http://www.stern.de/politik/deutschland/ 524115.html?nv=heads Als faktenreiche Kurzfassung auch bequem nachzulesen bei www.groovty, Song "hartmut", Hintergrundinformationen. DIE Schlussfolgerung lautet in jedem Fall: ENTLASSEN!!! Und das gehört lauthals thematisiert. Groovty
Hallo bigbug 21, was heißt denn da "Ganz kalt.;-)"??? Nun, wo Du als GroßeWanze 21 erkannt bist, willst Du lieber über die Sache als über bigbug 21 diskutieren. Kannst Du trotzdem, macht ja Spaß mit Dir! Ich warte immer noch auf Deine Stellungname zu meinem Sachthema vom 27.10.2007, 17:45 Ganz heiß mit vielen Grüßen aus Kaisersbach Groovty
Hallo zusammen,habe so ziehmlich viel interessantes gelesen in den Beiträgen.Kann allerdings nicht auf eines implizit eingehen.Die Frage muss doch gestellt werden warum die Bahn Privatisiert werden soll? die Gründe liegen auf der Hand der Staat ist Pleite. Ich kann nicht Glauben das es nur profitgier der einzelen ist.Was hat das ganze überhaupt mit Bahnstreik zu tun?
Hallo Mary, bei der Privatisierung der Bahn geht es eigentlich um Ideologien der Konfliktparteien: 1. Linke, bei denen etliche noch von staatlicher Planwirtschaft träumen, obwohl sie noch nie funktioniert hat. 2. Rechte, die eine sich selbst regulierende Marktwirtschaft vertreten, aus der sich der Staat heraus halten soll. (Neoliberale Wirtschaftsideologie, vertreten von FDP, Führungskadern der CDU/CSU, SPD und GRÜNEN; Propagandaministerium dafür: INSM - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und Bertelsmann-Stiftung.) 3. Gibt es zwischen diesen beiden Ideologien noch die Vertreter der so genannten Sozialen Marktwirtschaft, die zwar auch auf die selbstregulierenden Kräfte des Marktes setzen, aber einen starken Staat dort wünschen, wo der Markt nichts Gutes ausrichten kann, nämlich im sozialen Bereich und dort, wo kommerzieller Wettbewerb wenig bis gar nicht möglich ist, z.B. bei Wasserversorgung, Energieversorgung, Autobahnen, Straßen oder Bahn. Während die eigentlichen Ursachen der Arbeitslosigkeit zurückzuführen sind auf die Billiglohnkonkurrenz armer Länder und ständige Produktivitätsteigerungen durch Automation und Computer, wird von den Neoliberalen das Patentrezept von Privatisierung und Wirtschaftswachstum (Entlastung der Arbeitgeber, Agenda 2010 usw.!) propagiert. Beim Streit um die Privatisierung der Bahn lässt sich gut erkennen, wer welche Ideologie vertritt. Freundliche Grüße von Groovty!
Diese Diskussion lief nun viele Tage lang mit vielen interessanten Beiträgen. Sie wird nun geschlossen. Vielen Dank für Deine Beiträge!
Wir wollen die Diskussionen auf DeineBahn.de künftig an aktuellen Themen orientieren, um frischen Argumenten mehr Chancen zu geben. Wir laden zu diesen aktuellen Diskussionen
ein:
Wie weiter mit der Bahn nach dem der Beschluss des SPD-Bundesparteitags?
Wie kann die Deutsche Bahn sich für europäischen Verkehr aufstellen, ohne in Großmannssucht zu verfallen und Global Player zu spielen?
Wir haben eine Diskussion zwischen bigbug21 und Groovty über die Person und das Diskussionsverhalten von bigbug21 verschoben zur Netiquetten-Diskussion.











Ansgar Moenikes am 25.09.2007 14:22
Die Antwort ist ja: Höhere Preise; mehr Zugausfälle und Verspätungen, weil das Schienennetz und die weitere Infrastruktur kaum noch instandgehalten werden; Ausdünnung der Verbindungen; die Aufgliederung der DB in viele Bereiche, die untereinander nicht mehr vernetzt sind, führt zu Chaos bei der Betreuung und Informierung der Fahrgäste und zu sehr viel Streß bei Bahnmitarbeitern; die telefonische Auskunft ist seit der beginnenden Privatisierung der DB sehr teuer (vorher nur einfache Telefongebühren); und, und, und ...